Thermo Esche Terrassendiele Struktur Terrasse 25x145mm, 2,4m

43,67 

Thermo Esche Terrassendiele Terrasse 25x145mm, Länge 2,4m Oberfläche Struktur, rechtwinklig gekappt, seitlich genutet für Klammerverlegung

18,20  / lfm

Lieferzeit: 3 - 7 Werktage

12 vorrätig

Rufen Sie uns an unter der Nr. +49 (0) 61 92 / 951278-0

Kontaktformular

Rückruf

Thermo Esche Terrassendiele Struktur Terrasse

Thermo Esche Terrassendiele Struktur Terrasse 25x145mm, Oberfläche Struktur, rechtwinklig gekappt, seitlich genutet für Klammerverlegung, Länge 2,40 m. Bitte beachten Sie die Verarbeitungs- und Pflegehinweise!

Thermo Esche ist wärmebehandeltes Eschenholz. Bei dem Prozess werden die im Holz enthaltenen Nährstoffe weitgehend abgebaut, so dass holzzerstörende Pilze und Insekten keine Nahrungsgrundlage mehr haben. Die Farbe verändert sich in dem Prozess zu einem dunklen braun. Thermo Esche ist wie jedes Holz nicht UV- stabil und wird in der Bewitterung grau.

Thermisch behandeltes Holz verliert durch die Behandlung an Elastitizät, worauf beim verarbeiten Rücksicht genommen werden muss. Die Abriebfestigkeit bleibt in etwa unverändert, weshalb Thermo Esche auch für Innendielen gut geeignet ist. Im Außenbereich findet das Holz an Fassaden und Terrassen Anwendung.

Was ist das besondere an Thermo Esche Terrassenholz?

Unser Wald liefert neben Nußbaum kein weiteres dunkles Holz. Wer nicht auf Tropenholz zurückgreifen möchte, findet in der Thermo Esche einen guten Ersatz. Der Farbton ist äußerst edel, die lebendige Struktur unterstreicht die Anmutung von Exotic.

Auch im Außenbereich kann das Holz punkten. Ob geölt oder vergraut, die Thermo Esche verfügt über eine gewisse unaufdringliche Dominanz, der man sich nur schwer entziehen kann.

Vorteile Thermo Esche:

– sehr barfußfreundlich

– äußerst formstabil

– Dauerhaftigkeit Klasse 1 (nach DIN EN 350-1)

– sehr barfußfreundlich

– viele attraktive Profile

Thermoholz Herstellungsverfahren

Es werden grundsätzlich drei unterschiedliche Verfahren zur Herstellung von Thermoholz angewendet. Bei allen drei
Methoden muss das Holz gut vorgetrocknet sein und eine gleichmäßige Temperaturverteilung erreicht werden. Die
Behandlungstemperatur beträgt in Abhängigkeit von Holzart und den gewünschten Eigenschaften 160- 220° C.
A. Konventionelles Verfahren:
1. Erwärmungsphase: das Holz wird über einen Zeitraum von etwa 30 Stunden aufgewärmt und vorsichtig auf
Behandlungstemperatur gebracht. Dem Behandlungsraum wird der Sauerstoff entzogen und durch einsprühen von
Wasser eine Kernrissbildung minimiert.
2. Modifizierungsphase: die Behandlungstemperatur wird über eine Dauer von einigen Stunden (abhängig von Holzart,
Holzstärke und gewünschter Behandlungsintensität) konstant gehalten. In dieser Phase werden die OH- Gruppen
abgebaut.
3. Abkühlungsphase: dauert ebenso lange wie die Erwärmungsphase. Durch Einsprühen von Wasser wird das Holz an
die spätere Ausgleichsfeuchte angeglichen.
B. Vacu³ Verfahren
Das Holz wird, im Unterschied zum konventionellen Verfahren, zwischen beheizbaren Platten gestapelt. Diese werden
nach Anlegung eines Vakuums erwärmt. Über ein Airbag-System wird Pressdruck aufgebracht, um die
Wärmeübertragung zu verbessern. Als Nebeneffekt wird dadurch das Verwerfen der Bretter reduziert.
Der weitere Ablauf vollzieht sich ähnlich dem der konventionellen Behandlung. Im Vacu³ Verfahren ergeben sich jedoch
folgende Vorteile:
Kontaktwärmeübertragung mittels Heizplatten
– sehr homogene technische Eigenschaften über den gesamten Querschnitt
– hohe Energieeffizienz durch Kontaktwärmeübertragung direkt auf das Werkstück, dadurch
besonders umweltschonender Thermo-Prozess
– kurze Behandlungszeiten durch direkte Wärmeübertragung
– die Bruchschlagstabilität des Holzes ist höher als bei anderem Thermoholz
Behandlung im Vakuum
– Wasser verflüchtigt sich bereits bei 54°C – Vortrocknung sehr schonend und schnell
– entstehende Schadstoffe werden während des gesamten Prozesses abgesaugt (AgBB
Zertifikat für Innenraumprodukte vorhanden)
Prozessteuerung über Sensoren
– der Zeitpunkt der Darrtrockenheit kann exakt ermittelt werden
– Darrtrockenheit ist die Voraussetzung für eine optimale thermische Behandlung und die
Garantie für eine perfekte Reproduzierbarkeit der Produkte
Pressdruck bis zu 70 t
– die Wärmeübertragung wird durch Pressdruck auf den gesamten Stapel deutlich gesteigert
– das Holz wird glatt „gebügelt“ – kein Verwerfen oder Schüsseln während des Prozesses.
Hierdurch wird die Ausbeute beim Hobeln bis zu 20% gesteigert.
C. OHT= Oil Heat Treatment
Das OHT-Verfahren durchläuft wie in den anderen Prozessen die drei Phasen Aufwärmen, Vergüten und Abkühlen mit
ähnlicher Zeitspanne wie im konventionellen Verfahren.
Bei dieser Methode wird das Holz jedoch in Rapsöl bei Temperaturen über 200° C in einem Druckkessel erhitzt.
In der Aufwärmphase wird der befüllte OHT-Kessel fast vollständig mit vorgewärmtem Rapsöl geflutet.
Nach Erreichen der Behandlungstemperatur beginnt die Modifizierungsphase.
Nach der Modifizierungsphase wird das heiße Rapsöl in den Vorwärmer zurück gepumpt. Das Holz wird noch im Kessel
abgekühlt und anschließend herausgefahren.
Dieses Verfahren ist sehr aufwändig ohne nennenswerten Vorteil und wird hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Produkte, die in diesem Verfahren behandelt wurden, werden von uns nicht angeboten.

Sollten Sie professionelle Hilfe bei der Verarbeitung Ihres Holzes benötigen, dürfen Sie sich gerne an unseren Handwerksprofi Herrn Lücke http://www.luecke-parkett.de wenden.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte unter https://re-elko.com/wissenswertes/ .

Zusätzliche Information

Gewicht 2.05 kg